Sanitätshund

Der Sanitätshund war zu Kriegszeiten der erste Rettungshund in der Schweiz. Heute ist es eine Hundesportart die es so nur in der Schweiz gibt.

Der Sanitätshundesport beinhaltet die Arbeiten im Revier und die UO.
Der Sanitätshund wird im Revier vom Hundführer, vier Figuranten und einer Leitungsperson ausgebildet. Jeder Hundehalter dient im Training als Figurant und Helfer für die Kolleginnen und Kollegen. Sanitätshundesport ist Teamsport!
Revierarbeit:
Der Hund hat die Aufgabe ein Waldstück, 120m breit und, je nach Klasse 200, 300 oder 400m lang, in systematischer Quersuche nach 3 Personen und einem Gegenstand abzusuchen. Der Hund trägt eine Schabracke und ein am Halsband befestigtes Bringsel. Hat der Hund eine Person oder den Gegenstand gefunden, nimmt er das Bringsel in den Fang und kehrt zum Hundeführer zurück. Daraufhin muss der Hund auf Kommando „Zeigen“ dem Hundeführer die Person oder den Gegenstand anzeigen.
Das San-Revier verlangt vom Hund eine gute Kondition, Lauffreudigkeit, Ausdauer, Sucheifer, Freude an Personen sowie einen guten Appell.

Unterordnung UO:
Die Unterordnung besteht je nach Klasse aus einer bestimmten Kombination der folgenden Einzelteile, wobei das Schwierigkeitsniveau mit jeder Klasse ansteigt.

SanH1: Freifolge, Voran mit Hinlegen, Setzen - Legen, Front, Apportieren, Kriechen, Ablegen frei, Hoch- und Weitsprung
SanH2: Freifolge mit Gangartwechsel, Voran mit Hinlegen, Setzen - Legen, Front, Steh aus der Bewegung, Apportieren, Kriechen, Hoch- und Weitsprung
SanH3: Freifolge mit Gangartwechsel, Voran mit Hinlegen, Setzen - Legen, Sitz aus Bewegung, Steh aus Laufschritt, Apportieren, Kriechen.

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